PRÜFUNG ADDITIV GEFERTIGTER BAUTEILE MIT INDUSTRIELLER CT
Herausforderungen bei additiv gefertigten Bauteilen
Die additive Fertigung ist noch eine recht junge Fertigungsmethode, mit der sich sehr komplexe Bauteilformen mit filigranen inneren Strukturen entwickeln lassen, die vielfältig einsetzbar sind.
Dabei werden Materialien sukzessive aufgetragen – der Produktentwicklungsprozess verlangt somit sorgfältig aufeinander abgestimmte Parameter.
Um die Entwicklungsphase zu verkürzen, sollten Fertigungsfehler frühzeitig entdeckt werden. Hierbei hilft die zerstörungsfreie Prüfung additiv gefertigter Bauteile mittels CT.
Typische Fehler an Bauteilen aus Metall sind dabei:
- Stützstrukturreste an schwer zugänglichen Stellen
- innere Defekte am Bauteil
- Risse
Beim 3D-Kunststoffdruck treten folgende Probleme häufig auf:
- Über- oder Unterextrusion
- Fäden ziehen sich
- lokale Überhitzung
Die CT ermöglicht es, komplexe additiv gefertigte Bauteile ganzheitlich zu erfassen: Selbst verborgene und schwer zugängliche Oberflächen können dabei überprüft werden. Zudem kann die Grundlage für einen Soll-Ist-Vergleich geschaffen werden.

CT-Aufnahme zeigt Stützstrukturreste

CT-Aufnahme zeigt Stützstrukturreste
Praktisches Beispiel: Inspektion eines Aluminium-Radträgers mit komplexer Struktur
Die Herausforderung
Mögliche Folgen
Vorteile der CT-Prüfung

Aluminium-Radträger