Dienstleistungsspezialist für Industrielle Computertomographie

Forschung und Entwicklung bei Microvista


Seit 2011 investieren wir in Forschung und Entwicklung zur Bildverbesserung bei CT-Aufnahmen und der automatischen Auswertung der Aufnahmen hinsichtlich maßlicher und struktureller IO/NIO-Kriterien.

Seit Anfang diesen Jahres werden wir dabei durch einen weiteren Mitarbeiter unterstützt, der sich als Innovationsassistent einem durch das Land Sachsen-Anhalt mit Unterstützung des Europäischen Sozialfonds der Europäischen Union (ESF) geförderten neuen Forschungs- und Entwicklungsvorhaben widmen wird. Über dieses Vorhaben möchten wir im Folgenden informieren.

Das Projekt „Untersuchung zur Verbesserung der Bildqualität von CT-Aufnahmen für die Automatisierung von Strukturuntersuchungen“ läuft im Zeitraum vom 01.01.2019 bis zum 31.12.2019 und wird an unserem Standort in Blankenburg (Harz) durchgeführt.

Bei der Prüfung von Bauteilen mittels Computertomographie wird zur Bilderzeugung für jede Projektion die unterschiedliche Abschwächung der Röntgenstrahlung, die auf jede einzelne Detektorzelle trifft, ausgenutzt. Diese Abschwächungsunterschiede manifestieren sich in dem rekonstruierten Volumendatensatz dann als konstruktiv erwünschte innere Hohlräume oder als Grauwertunterschiede in Bereichen von theoretisch homogenem Material. Diese unerwarteten Grauwertunterschiede können durch Strukturfehler wie Gefügeauflockerungen und Poren, aber auch durch Einschlüsse eines Fremdmaterials entstehen.

Wenn Materialien unterschieden werden sollen, die über eine ähnliche Dichte verfügen, fehlt es oft an einem ausreichend hohen Kontrast. Im Rahmen des Projekts sollen geeignete Untersuchungsparameter und -strategien gefunden werden, um eine Kontrastverbesserung zu erreichen.

Ist die Innovation erfolgreich, wäre es Microvista möglich Schichtanalysen und ggf. weitere Strukturuntersuchungen automatisch statt bisher manuell auszuwerten, so dass diese zu einem attraktiveren Preis angeboten werden können.

Förderung Sachsen-Anhalt
Europäische Förderung