Rettung in der Not

Erstellt am 14. September 2016 · in Allgemein

 

Rettung in der Not


 

Fallbeispiel 1: Defekte in Bearbeitungsflächen/Ausfall durch Undichtigkeit

Immer mehr OEM steigern aufgrund neuer Abdichtverfahren ihre Anforderungen an die Bauteile. Inzwischen sind Porenkriterien erreicht, die hohe Anforderungen an Produktion und Inspektion stellen. Mit regulärem Röntgen sind Poren/Lunker einer Größe von 0,4mm nur sehr schwer detektierbar. Eine Lagebestimmung ist mit diesem Verfahren nicht möglich. Mit dem schnellen CT der Microvista ist für Stichproben, Kleinserien als auch einer 100%-Prüfung eine zuverlässige Analyse der Bauteile auf Defekte in den später bearbeiteten Flächen möglich.

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Abbildung 1: Dichtfläche

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Abbildung 2: Untersuchungsbereich Dichtfläche
Mit Hilfe selbstentwickelter Software kann eine exakte Klassifizierung anhand vorgegebener Kriterien und eine Sortierung (i.O./n.i.O.) erfolgen. Hierbei werden auch die Bearbeitungstoleranzen in Betracht gezogen.

Fallbeispiel 2: Wanddickenproblematik

Trotz aller QS-Maßnahmen kann es vorkommen, daß zulässige Wanddicken aufgrund von Problemen in der Kernfertigung unterschritten werden. Dies führt zu Ausfällen im Testlauf und einer umfangreichen Ursachenforschung. Die Microvista als Dienstleister verfügt hier über umfangreiche Erfahrungen und Möglichkeiten der vollautomatischen Detektion und Auswertung, welche es ermöglichen, gezielt komplette Chargen auf Wanddickenunterschreitung zu testen. Dies ist natürlich auch in Form von Stichproben zur Prozeßüberwachung möglich.

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Abbildung 3: Bereiche Wanddickenmessung

Anhand vorgegebener Kriterien kann eine vollständige Klassifizierung durchgeführt werden. Sollte diese Prüfung zur Prozeßüberwachung eingesetzt werden, kann anhand definierter Eingriffsgrenzen die Kernfertigung überwacht und gesteuert werden.

Fallbeispiel 3: Montagekontrolle

Eine immer höhere Komplexität der Bauteile birgt die Gefahr, daß im Falle von Änderungen im Produktionsprozeß ungewollt Fehlmontagen auftreten, welche im montierten Zustand nicht mehr erkenntlich sind. Bei den dann auftretenden Problemen, welche bis hin zum Feldausfall reichen, gibt es keine mit dem CT vergleichbare Prüftechnologie. Ob falsch eingebrachte oder fehlende Dichtungen, verlorene Schrauben oder innere Verformungen durch thermische Einflüsse von außen, durch die automatisierten Prüfungen der Microvista GmbH werden diese Probleme sicher und zuverlässig adressiert.

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Abbildung 4: Kunststoff-Verteiler

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Abbildung 5: Dichtung in Ventil

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Abbildung 6: Kernbruch in komplett montiertem Motor

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Abbildung 7: präpariertes Bauteil mit überzähligen Schrauben (Machbarkeitsnachweis)

Fazit
Die Microvista GmbH hat in den 7 Jahren ihres Bestehens eine Vielzahl von automatisierten Prüfungen entwickelt, welche eine serielle, vollautomatische Bewertung der Bauteilqualität ermöglichen. Aufbauend auf diesen Erfahrungen kann Microvista den Auswerteprozess an jede Problematik anpassen und eine zeitnahe Umsetzung garantieren. Je nach Bauteilgröße und Aufgabenstellung sind dabei bis zu 1.000 Bauteile täglich prüfbar.
Bei größeren Stückzahlen können dabei Prüfkosten je Teil erreicht werden, die, unter Betrachtung des Pipelinerisikos und der verlorenen internen und externen Wertschöpfung, einen hohen wirtschaftlichen Nutzen versprechen.

Bei Interesse und Bedarf an näheren Informationen kontaktieren Sie bitte:
Michael Müller
Manager Business Development
+49 3944 95056
michael.mueller@microvista.de